Deutsche eVergabe: Klein anfangen, groß rauskommen – teilnehmende Kommunen geben Praxistipps
26.03.10 von Stefan Friebis
Der Messeauftritt der Vergabelösung Deutsche eVergabe auf der KomCom NRW in Essen zeigte erneut, dass die elektronische Vergabe in kommunalen Verwaltungen immer mehr zum Einsatz kommt. Knapp 60 interessierte Fachbesucher nahmen an den beiden Messetagen an den Praxis- Workshops teil, in denen neben dem Kreis Minden-Lübbecke, auch die Stadt Paderborn, Gütersloh sowie Sundern von ihren Erfahrungen berichteten.
Als hilfreich bei der Einführung des elektronischen Vergabesystems Deutsche eVergabe erwies sich nach Meinung der Referenten, dass sich die Kreise / Städte vorerst für die „kleine Lösung" entscheiden können, um die Akzeptanz bei Anwendern sowie Bietern auszutesten. Bei der „kleinen Lösung" handelt es sich um den Einsatz des Dokumentensafes, der für Vergabestellen kostenfrei ist und mit dem Bekanntmachungen publiziert sowie Verdingungsunterlagen online zur Verfügung gestellt werden können.
„Unsere Einführungsstrategie ging auf, denn so hatten Anwender und auch die Bieter die Möglichkeit, sich ganz behutsam an das neue Vergabeverfahren via Internet heranzutasten. Da die Vergabeplattform Deutsche eVergabe mittlerweile sehr gut von beiden Seiten angenommen wurde, ist bereits in naher Zukunft angedacht, die „große" Workflow-Lösung zu erwerben, um komplette elektronische Vergaben durchführen zu können", betonte Stephan Urny, Referent der Stadt Sundern.
Als weitere nützliche Praxistipps erwiesen sich außerdem die Durchführung von Bieterinformationsveranstaltungen und kurzerhand Mut, elektronisches Vergabeneuland zu betreten.


